The debate about superintelligence is dominated by one concern: What happens when artificial intelligence becomes more capable than humans?
Perhaps that is not the most important first question. A more interesting one is:
What should a superintelligence actually be able to do in order to benefit us?
More computing power, more knowledge and faster answers are not enough. Highly intelligent people can still behave remarkably irrationally when dealing with social and political problems. Intelligence alone does not solve our problems.
Die Debatte über Superintelligenz wird bisher vor allem von einer Sorge geprägt: Was passiert, wenn künstliche Intelligenz irgendwann leistungsfähiger wird als der Mensch?
Vielleicht ist das aber nicht die wichtigste erste Frage. Interessanter ist: Was soll eine Superintelligenz eigentlich können, damit sie uns nützt?
Gedanken zu einer friedlichen Revolution der Vernunft
Montagmorgen. Eigentlich wollte ich nur ein wenig über Wahrheit nachdenken. Dann kamen Realität, Wirklichkeit, Krise, Verstand, Vernunft, konstruktiver Zweifel und irgendwann sogar der Weltfrieden dazu. So etwas passiert, wenn man einen Gedanken nicht rechtzeitig ins Büro schickt.
Es sei denn, er hat gesagt, auf welcher Ebene sie gilt.
Das ist eine absichtlich gewagte Behauptung. Sie widerspricht scheinbar einem der ältesten Grundsätze der Logik: Eine Aussage kann nicht gleichzeitig wahr und falsch sein.
Doch schon bei Aristoteles findet sich die entscheidende Einschränkung. Der Satz vom Widerspruch besagt nicht einfach, dass etwas nicht zugleich zutreffen und nicht zutreffen könne. Entscheidend ist: nicht zur selben Zeit und in derselben Hinsicht.
Vielleicht steckt in diesen unscheinbaren Worten – „in derselben Hinsicht“ – mehr, als wir gewöhnlich daraus machen. Denn was geschieht, wenn zwei Aussagen gar nicht in derselben Hinsicht, auf derselben Ebene oder innerhalb desselben Gültigkeitsbereiches getroffen werden?
Dann verschwindet möglicherweise der Widerspruch.
Was zunächst wie eine erkenntnistheoretische Spielerei aussieht, könnte für die großen Fragen von Mensch und Gesellschaft erhebliche praktische Bedeutung besitzen. Gesellschaftliche Konflikte entstehen schließlich nicht nur zwischen Wahrheit und Irrtum. Sie können auch zwischen Teilwahrheiten entstehen, die für das Ganze gehalten werden.
Und genau hier setzt die Ebenentrennung an.
Ebenentrennung
Über eine einfache Methode zur Synthese widersprüchlicher Wahrheiten über Mensch und Gesellschaft
Die hier vorgeschlagene Ebenentrennung soll als allgemeine Methode untersucht werden: Können wir gesellschaftliche Gegensätze besser verstehen, wenn wir nicht zuerst fragen, welche Seite falsch liegt, sondern auf welcher Ebene welche Seite recht hat?
Über die Nützlichkeitslücke gesellschaftlicher Erkenntnis
Die Menschheit verfügt über einen gewaltigen Bestand gesellschaftswissenschaftlichen Wissens. Seit Jahrhunderten untersuchen wir Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Psychologie, Macht, Konflikte und Krieg. Wir kennen die Geschichte vergangener Katastrophen, analysieren ihre Ursachen und entwickeln immer feinere Theorien über menschliches Verhalten und gesellschaftliche Systeme.
Und trotzdem führen Menschen Krieg.
Gemessen an einem Paradigma des Friedens stellt sich deshalb eine unbequeme Frage: Wie nützlich ist eine Gesellschaftswissenschaft, die die größte gesellschaftliche Barbarei des Menschen bis heute nicht zuverlässig verhindern kann?
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.